Elternbrief vom 10.08.2020

 

 

 

 

 

Bochum, 10August 2020

Liebe Eltern,

 

ich hoffe, dass Sie sich in diesen besonderen Sommerferien – allen Widrigkeiten zum Trotz – gut erholen konnten!

Die im letzten Brief geäußerten Vermutungen bezüglich des Schulstarts 2020/21 sind eingetreten.

Das Schulministerium hat uns in einem umfangreichen Schriftstück Handlungsanweisungen an die Hand gegeben, wie der an die Corona-Pandemie angepasste Unterrichtsbetrieb zu organisieren ist.

In aller Kürze fasse ich hier die wesentlichen Punkte zusammen, die ab der nächsten Woche greifen sollen:

Der Unterricht beginnt bei uns in Absprache mit der Stadt Bochum, dem ÖPNV und der Bezirksregierung Arnsberg um 8.10 Uhr! Hiermit entzerren wir das morgendliche Hineinströmen durch den Eingangsbereich, der auch von einigen Klassen der Nachbarschule genutzt wird. Wir erhoffen uns damit auch eine für unsere Schülerinnen und Schüler entspannte Situation in Bus und Bahn. Die fehlenden 15 Minuten werden in den zwei 5-Minuten-Pausen und durch eine um 5 Minuten verkürzte Mittagspause nachgeholt.

Es gelten die schon vor den Sommerferien eingeübten Einbahnstraßenregelungen im SchulgebäudeEs bleibt auch bei dem bereits im letzten Schuljahr genutzten Eingangs- und Ausgangsbereich. 

Auf dem Schulhof haben wir für jede Jahrgangsstufe einen eigenen Bereich gekennzeichnet, in dem man sich außerhalb der Unterrichtszeit aufhalten darf! Eine „Durchmischung“ der Jahrgangsstufen ist nicht erlaubt! Dafür wird auch eine Aufstockung der Aufsicht führenden Lehrkräfte sorgen.

Ihre Kinder werden vor dem Unterricht (8.10 Uhr), nach der ersten und zweiten großen Pause sowie nach der Mittagspause im Jahrgangsstufenbereich abgeholt; dies gilt für alle Klassen von der 5 bis zur 10.

Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände besteht die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung; dies gilt auch im Unterricht – wie Sie es selbstverständlich schon aus den Medien erfahren haben. 

Stoßlüftung (alle 30 Minuten), Händedesinfektion nach dem Händewaschen, feste Sitzplätze im Klassen- und Kursraum sowie die regelmäßige Reinigung der Kontaktflächen werden hoffentlich wirksame Maßnahmen des Infektionsschutzessein!

Wir unterrichten Ihre Kinder überwiegend im Klassenverband und im dreistündigen Wahlpflichtbereich (4. Hauptfach), um die Zahl der wechselnden Kontakte so gering wie möglich zu halten.

In der Mensa werden sämtliche Vorgaben zum Infektionsschutz durch das Zusammenwirken der Hygienekonzepte des Caterers, der Stadt Bochum und der Schule eingehalten. Sie können unsere Planungen unterstützen, indem Sie – möglichst am ersten Schultag - den Klassenleitungen über das Logbuch die Teilnahme bzw. Nichtteilnahme Ihres Kindes am Mittagessen signalisieren, damit wir mit den aktuellen Zahlen des Schuljahres 2020/21 operieren!

 

Der Schulkiosk wird mobil! In einem Gespräch mit unseren engagierten Eltern hat sich herauskristallisiert, dass die Bereitschaft besteht, mit einem Einkaufswagen von Klasse zu Klasse zu fahren und unsere Schülerinnen und Schüler zu versorgen! Auf diese Weise wird eine Durchmischung der Schülerschaft auf engstem Raum vor dem Kiosk vermieden. Aller Voraussicht nach wird es keine von den Eltern belegten Brötchen geben können, sondern das Angebot wird aus bereits fertigen Snacks wie Rosinenbrötchen, Laugenstangen, etc. bestehen. Diese werden Ihren Kindern abgepackt überreicht. Daneben bleibt das Sortiment aus diversen Riegeln (in Papier) und Getränken bestehen. Dieser Service beginnt in der Woche vom 17. August!

Der Sportunterricht – dies haben Sie vermutlich der Presse schon entnommen  findet an allen Bochumer Schulen bis zu den Herbstferien im Freien statt; der Schwimmunterricht fällt bis auf weiteres aus

 

Am Ende noch ein paar letzte wichtige Hinweise zum kommenden Schulalltag:

Eltern vorerkrankter Schülerinnen und Schüler entscheiden nach Rücksprache mit einem Arzt, ob ihr Kind zur Schule kommen kann oder nicht, wenn im Falle einer Infektion mit dem Corona-Virus mit einem schweren Krankheitsverlauf zu rechnen ist. Kann das Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, ist die Schule unverzüglich schriftlich zu informieren. Die Schülerin oder der Schüler nimmt dann am Distanzunterricht teil und schreibt auch – mit der notwendigenEinhaltung der Sicherheitsmaßnahmen – Klassenarbeiten.

Bei Vorerkrankungen in häuslicher Gemeinschaft lebender Angehöriger hat das Ministerium entschieden, dass hier im Haushalt selbst für den notwendigen Infektionsschutz gesorgt werden muss.

Für den Fall, dass Ihr Kind Symptome aufweist, die eventuell auf eine Infektion mit dem Corona-Virus schließen lassen könnten, sollte Ihre Tochter/ Ihr Sohn auf keinen Fall zur Schule kommen! Zu diesen Symptomen zählen Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Fieber. Ihr Kind muss dann zunächst zu Hause beobachtet werden, damit Sie als Eltern eine Corona-Erkrankung ausschließen können! Im Zweifel konsultieren Sie bitte immer den Arzt! Teilen Sie uns den Grund des Fehlens bitte unverzüglich mit! 

Treten derartige Symptome im Unterricht auf, sind wir gezwungen, Ihr Kind unverzüglich von den Mitschülerinnen und Mitschülern zu trennen und eine sofortige Abholung durch Sie zu veranlassen! Überprüfen Sie also bitte die in der Schule hinterlegten Notfallnummern!

Bedenken Sie bitte, dass die Schulleitung unmittelbar das zuständige Gesundheitsamt zu informieren hat!

Eltern von Schülerinnen und Schülern, die sich durch Reisen in Risikogebiete in der landesweit angeordneten Quarantäne befinden, teilen uns dies sowie die voraussichtliche Rückkehr zum Unterricht bitte am ersten Schultag mit!

Ich hoffe, dass diese umfangreichen Informationen Sie nicht abschrecken!

Freuen wir uns dennoch darauf, dass die Schule ihren Betrieb wieder aufnimmt und hoffen wir gemeinsam, dass bei Einhaltung der vielen neuen und alten Regeln des Zusammenlebens ein erneuter Lock down vermieden werden kann!   

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ulrike Busse